Tag Archive for 'bildungssachen'

Life of Pi

Ich hatte kürzlich einen Schüler bei mir, der über Life of Pi lernen musste. Ich hatte das Buch schon beinahe vergessen, und das obwohl ich beim lesen selbst damals in Pondicherry war. Eine herrliche Stadt. Ein äußerst lesenswertes Buch über survival und telling a story, ich denke mal, dass es auch jungen LeserInnen Spaß bereitet. Ein Film dazu ist für 2009 in Produktion, wie man bei der imdb lesen kann.

Ich bin im Zuge der Arbeit mit dem Buch wieder auf die frei zugänglichen SparkNotes gekommen und habe auch eine recht bescheidene fill-in Übung dazu produziert. Da es bei der Zusammenfassung bzw. beim Erzählen der einzelnen Kapitel immer wieder zu Problemen mit den Zeiten kam, wollte ich diese Übung auch nur dazu verwenden, aufzuzeigen, wie eine zeitlich einheitliche (present tense) Zusammenfassung aussehen kann.

Muss ich im herbst dann gleich ausprobieren, wie das Buch ankommt. Den Internet Angeboten nach zu schließen, hat das Buch aber schon weiten Einzug in die ESL/EFL Klassenzimmer gehalten.

download Life of Pi – text version fill-in exercise

Life of Pi – Hot Potatoe fill-in

Thesen, die Zukunft – Internet und Schule: betrachtet

forgotten classroomMartin Weigert stellt auf seinem Blog zweinull.cc Thesen zur Zukunft des Webs vor. Finde ich interessant und ich kann eigentlich auch bei den meisten ahnen, das sich der Trend in diese Richtung abspielen könnte. So hat zum Beispiel auch Jochenn Robes in seinem letzten Newsletter These 7 von der Renaissance der bezahlten Inhalte angesprochen und wenn man unseren SchülerInnen beim Netzwerken auf Facebook oder studivz über den Rücken schaut zeichnet sich auch These zwei Social Networks werden Kommunikationstool für jedermann bereits ab. Lassen sich nun aus diesen Thesen Schlüsse für die Schule ableiten? Continue reading ‘Thesen, die Zukunft – Internet und Schule: betrachtet’

DIS presentation and materials

Here are the links for the presentation and handout materials for the teacher training today.

The handouts are available under this link

All the links can be found in delicious

Youtube als mp3 – wozu soll denn das gut sein?

Heise macht schöne Bestsellerlisten allen möglichen Themen. Unter anderem ist da auch eine zu . In ein dieser letzten Listen fand sich unter anderem ein Tipp zu einem “free youtube to mp3 converter”. Das Programm extrahiert die Tonspur aus YouTube-Videos und speichert sie als MP3-Dateien auf der Festplatte. Das kann im Englischunterricht ganz schön brauchbar sein. Man kann dann, falls man zum Beispiel weder Beamer oder PC zur Verfügung hat, einen Bericht anhören. Das mp3 Format ist auch noch etwas einfacher zu bedienen bzw. in den Unterricht mitzunehmen als Video Formate. Zugegeben, es ist natürlich etwas pervers sich Videobeiträge anzuhören, aber es bieten sich auch andere Einsatzmöglichkeiten des Werkzeugs an. Als Musikfreund kann ich mir Fernsehauftritte von Aretha Franklin oder Videos von fennesz bequem auf meinen Musikplayer, der seit kurzem von der Firma Cowon stammt, spielen. Das rettet nicht die Welt, aber schon mal einen Abend, mit rarem und unveröffentlichtem Material, das man problemlos auf youtube finden kann.

Twice the work = twice the fun und ein oder zwei neue Blended learning Modelle

Das sind eigentlich zwei Posts wie man aus dem Titel unschwer erkennen kann aber der Umzug von Blogger auf Wordpress lässt mir im Moment nur wenig Raum für Inhalte. Server aufsetzen, ‘CSS spielen’ und mit der Schwester Grafiken erstellen, macht alles Spass hat aber nur wenig mit Verbreitung von e-learning zu tun, dann schon eher mit Technik und eigenem e-learning

Twice the work:
Ich mach jetzt das mit dem e-learning ja inzwischen schon eine ganze Weile und kann ganz getrost sagen, dass ich selten so viel gearbeitet habe wie in den letzten Monaten. Einen Satz den man übrigens in letzter Zeit in der Community öfter hört. Was da alles an Neuigkeiten, Netzwerk Geschichten und PowerPoint Präsentationen ankommt, wenn ich das vorher gewußt hätte, ich hätte mich nie darauf eingelassen. Hinzu kommt jetzt noch ein 95% f2f Englisch Kurs von ca. 70 Trainingseinheiten zum Thema regional management. Was mich zum nächsten Thema bring:

ein bis zwei neue Blended Learning Modelle

Bei mir hat sich die Lehre in letzter Zeit verstärkt auf virtuelle Arbeit und Metalehre, also lehren zum Thema e-learning, konzentriert. Ein Berufsreife Kurs in Englisch über die Interwise Konferenz Software, ein kooperatives Online Training zum Thema Web 2.0 für e-lisa in einer virtuellen Lernumgebung (Moodle) und dann nochmal zum Thema Web 2.0, aber das f2f vor KollegInnen (Podcasting und Web 2.0 in Notebook Klassen.)
Jetzt darf ich endlich wieder mal so richtig klassisch f2f unterrichten, nämlich gleich 8 Tage, einen Englisch Kurs mit dem Thema “regional management.” Da war dann auch für mich so einiges zu lernen und vorzubereiten – von youtube Videos herunterladen, ein Glossar zusammenstellen… Unterrichtsvorbereitung halt. Ohne Internet, wäre das nur wirklich sehr schwer möglich gewesen, gut, das stellt aber heutzutage auch niemand mehr in Frage. Youtube lässt sich auch ganz gut integrieren, mit Ashampoo habe ich da eine Software gefunden, die gute Dienste tut auch wenn Mediapirate und VideoDownloader gerade wieder mal außer Betrieb sind. Langer Rede kurze Argumentation: Ich stelle die Behauptung auf, dass die reine Vorbereitung auf ein Training, Unterricht usw. schon ein blended Learning Modell für sich sein kann, nämlich dann wenn ein beträchtlicher Teil des weiteren Lernens sich auf das Internet bezieht oder gar mit dem Internet passiert. Die Behauptung hinkt etwas, ich muss mir das auch noch genauer überlegen.

Ein weiteres Blended Learning Modell, ist im Falle des regional management Kurses, das Training selbst. Denn abgleich, so scheint es mir ein wenig, nicht so konzipiert, sind die Online Phasen doch eher als Incentive zu sehen als etwas anderes. Sie bestehen darin, dass zwischen den f2f Phasen jeweils 1,5 Stunden über Interwise kommuniziert wird. Das Verhältnis f2f : Online ist in diesem Falle bei ca. 45 Stunden f2f : 6 Stunden Live online Training über Interwise (=Blended Learning). Was ich aber in diesem Fall gut finde, denn es nimmt einerseits die dem e-learning den Wind aus den Segeln und andererseits, schafft es durch die Leichtigkeit der Bedeutung, bei uninitiierten TeilnehmerInnen Lust auf mehr zu kreieren, in beiden Fällen vorausgesetzt dem Training/Trainer gelingt es einen echten Mehrwert zu erzeugen. Der dann aber darüber hinausgehen muss, dass die TeilnehmerInnen mal für 1,5 Stunden lernen “dürfen”
Nehmen wir an, die TeilnehmerInnen entscheiden sich in weiterer Folge erneut für ein Taining mit dem selben oder einem anderen Anbieter, kann das Verhältnis f2f – Live Online zugunsten von Live Online Phasen verschoben werden. Die Incentives können dann nicht mehr nur als Zusatz sondern als das was sie eigentlich sind, ein wirklicher Mehrwert angenommen werden. Die TeilnehmerInnen wissen dann, dass Live Online Lernen, gerade im Sprachbereich, gute Trainingsmöglichkeiten bietet.
Beide Modelle sind noch nicht so ausgereift, wie die sechs Modelle, die wir im Zuge unserer Masterthese ausgearbeitet haben. Ich werde aber versuchen, in nächster Zeit vermehrt auf das Thema einzugehen. Guestblogging (nach einer f2f Idee von Cloed Priscilla B. vom Modellabel milch) und twice the fun is next, mehr dazu dann morgen.

Differenzierung im Unterricht

Lustig oder eigentlich eher traurig wie viele Blogs unkommentiert bleiben; ein Schicksal, welches hervorragenden Blogs genauso blüht wie wenig ambitionierten Selbstdarstellungen von Hobbyköchen. Jay Cross, Vater des informellen Lernens hat in seinem Eintrag vom 28. Mai 2007 auf ganz einfache Art und Weise innerhalb von wenigen Tagen eine Vielzahl von Einträgen (10) erreichen können; er hat als Preis sein Informal Learning Buch in Aussicht gestellt! Wer zwei drei Links auf Blogs die sein Leben verändern als Kommentar hinterlässt, darf sich Hoffnungen Cross ausgezeichnetes Buch bald sein eigen zu nennen. Aber nicht nur das, auch auf die Liste dürfen wir uns freuen. Continue reading ‘Differenzierung im Unterricht’