Endlich mal jemand der anschaulich über Macht und so Zeugs schreibt. In diesem Falle gehts um "the power of blogging." Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig blogs eigentlich den Weg in den Unterricht gefunden haben. Wenn man bedenkt wie vielseitig sie in ihrer Anwendung und einfach sie in ihrer Produktion sind, ist das eigentlich schade. Vielleicht müssen Blogs aber erstmal im Corporate Bereich Fuss fassen bevor…. Ich habe im November ein Blended learning Training mit einer Gruppe von Regionalmanagern durchgeführt. Da waren Blogs eigentlich auch noch kein Thema. Die Commoncraft Leute haben jetzt mal ein wenig Klarheit ins dunkel gebracht. Zumindest was die Grundvoraussetzungen betrifft. Man staune über den neuerlichen Anstieg von Beats per minute, viel schneller gehts jetzt dann wirklich nicht mehr. Der Bub könnte Rapper sein. Mehr zum Thema blogs im Unterricht in der nächsten Zeit.
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Das sind eigentlich zwei Posts wie man aus dem Titel unschwer erkennen kann aber der Umzug von Blogger auf Wordpress lässt mir im Moment nur wenig Raum für Inhalte. Server aufsetzen, ‘CSS spielen’ und mit der Schwester Grafiken erstellen, macht alles Spass hat aber nur wenig mit Verbreitung von e-learning zu tun, dann schon eher mit Technik und eigenem e-learning
Twice the work:
Ich mach jetzt das mit dem e-learning ja inzwischen schon eine ganze Weile und kann ganz getrost sagen, dass ich selten so viel gearbeitet habe wie in den letzten Monaten. Einen Satz den man übrigens in letzter Zeit in der Community öfter hört. Was da alles an Neuigkeiten, Netzwerk Geschichten und PowerPoint Präsentationen ankommt, wenn ich das vorher gewußt hätte, ich hätte mich nie darauf eingelassen. Hinzu kommt jetzt noch ein 95% f2f Englisch Kurs von ca. 70 Trainingseinheiten zum Thema regional management. Was mich zum nächsten Thema bring:
ein bis zwei neue Blended Learning Modelle
Bei mir hat sich die Lehre in letzter Zeit verstärkt auf virtuelle Arbeit und Metalehre, also lehren zum Thema e-learning, konzentriert. Ein Berufsreife Kurs in Englisch über die Interwise Konferenz Software, ein kooperatives Online Training zum Thema Web 2.0 für e-lisa in einer virtuellen Lernumgebung (Moodle) und dann nochmal zum Thema Web 2.0, aber das f2f vor KollegInnen (Podcasting und Web 2.0 in Notebook Klassen.)
Jetzt darf ich endlich wieder mal so richtig klassisch f2f unterrichten, nämlich gleich 8 Tage, einen Englisch Kurs mit dem Thema “regional management.” Da war dann auch für mich so einiges zu lernen und vorzubereiten – von youtube Videos herunterladen, ein Glossar zusammenstellen… Unterrichtsvorbereitung halt. Ohne Internet, wäre das nur wirklich sehr schwer möglich gewesen, gut, das stellt aber heutzutage auch niemand mehr in Frage. Youtube lässt sich auch ganz gut integrieren, mit Ashampoo habe ich da eine Software gefunden, die gute Dienste tut auch wenn Mediapirate und VideoDownloader gerade wieder mal außer Betrieb sind. Langer Rede kurze Argumentation: Ich stelle die Behauptung auf, dass die reine Vorbereitung auf ein Training, Unterricht usw. schon ein blended Learning Modell für sich sein kann, nämlich dann wenn ein beträchtlicher Teil des weiteren Lernens sich auf das Internet bezieht oder gar mit dem Internet passiert. Die Behauptung hinkt etwas, ich muss mir das auch noch genauer überlegen.
Ein weiteres Blended Learning Modell, ist im Falle des regional management Kurses, das Training selbst. Denn abgleich, so scheint es mir ein wenig, nicht so konzipiert, sind die Online Phasen doch eher als Incentive zu sehen als etwas anderes. Sie bestehen darin, dass zwischen den f2f Phasen jeweils 1,5 Stunden über Interwise kommuniziert wird. Das Verhältnis f2f : Online ist in diesem Falle bei ca. 45 Stunden f2f : 6 Stunden Live online Training über Interwise (=Blended Learning). Was ich aber in diesem Fall gut finde, denn es nimmt einerseits die dem e-learning den Wind aus den Segeln und andererseits, schafft es durch die Leichtigkeit der Bedeutung, bei uninitiierten TeilnehmerInnen Lust auf mehr zu kreieren, in beiden Fällen vorausgesetzt dem Training/Trainer gelingt es einen echten Mehrwert zu erzeugen. Der dann aber darüber hinausgehen muss, dass die TeilnehmerInnen mal für 1,5 Stunden lernen “dürfen”
Nehmen wir an, die TeilnehmerInnen entscheiden sich in weiterer Folge erneut für ein Taining mit dem selben oder einem anderen Anbieter, kann das Verhältnis f2f – Live Online zugunsten von Live Online Phasen verschoben werden. Die Incentives können dann nicht mehr nur als Zusatz sondern als das was sie eigentlich sind, ein wirklicher Mehrwert angenommen werden. Die TeilnehmerInnen wissen dann, dass Live Online Lernen, gerade im Sprachbereich, gute Trainingsmöglichkeiten bietet.
Beide Modelle sind noch nicht so ausgereift, wie die sechs Modelle, die wir im Zuge unserer Masterthese ausgearbeitet haben. Ich werde aber versuchen, in nächster Zeit vermehrt auf das Thema einzugehen. Guestblogging (nach einer f2f Idee von Cloed Priscilla B. vom Modellabel milch) und twice the fun is next, mehr dazu dann morgen.
Mindmaps im Unterricht: Mindmaps können ja auf verschiedene Art und Weise im Unterricht eingesetzt werden. Unter anderem habe ich vor ein paar Wochen in einem älteren posting zum Thema skrbl.com über kollaboratives mindmapping geschrieben. Mit Programmen wie MindManager bzw. freemind (open source) lassen sich „Gedankenströme“ einfach visualisieren. Die folgende Mindmap zeigt übersichtlich wie man eben Mindmaps im Unterricht einsetzten kann.
Ein Arbeitsauftrag für den Unterricht könnte ca. so aussehen. Copy und paste ist hier nur schwer möglich
• Lesen Sie sich den Text aufmerksam durch.
• Entwickeln Sie eine Zusammenfassung in Form einer Mind Map (z.B. mit MindManager oder freemind).
Um das Programm besser kennenzulernen machen Sie folgende Änderungen:
• Fügen Sie in der Mitte ein passendes Bild ein
• Machen Sie die Hauptäste rot, verwenden Sie für die Beschriftungen Schriftgröße 16.
• Zeichnen Sie die Nebenäste blau und verwenden für die Beschriftungen Größe 12.
(Nach Häfele und Häfele; leicht abgewandelt)
Das Team um Peter Sereinigg hat in Graz ein paar wunderbare Tage rund um die Lernplattform Moodle organisiert. Für EntwicklerInnen und AdministratorInnen hat die Tagung schon am 12. September zum Thema Protection of Data Privacy in Moodle begonnen. NutzerInnen und Interessierte hatten dann am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit aus ca. 80 Vorträgen und Workshops auszuwählen. Die Themen reichten von neuesten Moodle Entwicklungen, Implementierungen und Plug-Ins bis zu Berichten von e-LernerInnen. Ein Höhepunkt, wie letztes Jahr in Hagenberg schon, die Konferenzschaltung zu Martin Dougiamas, „the guy who started Moodle.“ Continue reading ‘Moodle Konferenz 2007 Ein Bericht’
Lustig oder eigentlich eher traurig wie viele Blogs unkommentiert bleiben; ein Schicksal, welches hervorragenden Blogs genauso blüht wie wenig ambitionierten Selbstdarstellungen von Hobbyköchen. Jay Cross, Vater des informellen Lernens hat in seinem Eintrag vom 28. Mai 2007 auf ganz einfache Art und Weise innerhalb von wenigen Tagen eine Vielzahl von Einträgen (10) erreichen können; er hat als Preis sein Informal Learning Buch in Aussicht gestellt! Wer zwei drei Links auf Blogs die sein Leben verändern als Kommentar hinterlässt, darf sich Hoffnungen Cross ausgezeichnetes Buch bald sein eigen zu nennen. Aber nicht nur das, auch auf die Liste dürfen wir uns freuen. Continue reading ‘Differenzierung im Unterricht’